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Thomas Holzmann aus Lechbruck ist seit einem Unfall bei einem Eishockeyspiel gelähmt. Unser Archivbild zeigt ihn vor einigen Jahren nach dem Unfall.
Thomas Holzmann aus Lechbruck ist seit einem Unfall bei einem Eishockeyspiel gelähmt. Unser Archivbild zeigt ihn vor einigen Jahren nach dem Unfall.
Gänsehaut hatte der 43-jährige Thomas Holzmann, als er am Freitagmorgen von der schweren Verletzung des Rosenheimer Eishockeyspielers Mike Glemser las. "Ich hoffe, dass er ein gutes Umfeld hat", sagte Holzmann zu seiner Krankenschwester. Holzmann ist täglich selbst auf Hilfe angewiesen, etwa beim Anziehen oder anderen Dingen des täglichen Lebens.
Früher war Holzmann selbst Eishockeyspieler – bis 2007. Ein Landesligaspiel seiner Leckbrucker gegen Schongau veränderte das Leben des damals 27-Jährigen. Er verkantete mit seinen Schlittschuhen, fiel in die Bande. "Da hat es mir den Kopf verdreht und den vierten und fünften Halswirbel zerlegt", erinnert sich Holzmann an den Unfall zurück, der auch sein Rückenmark schädigte.
Ein Unfall der "alles auf den Kopf stellte", wie Holzmann heute sagt. Auch bei Glemser sind der vierte und fünfte Halswirbel betroffen, nach einem Sturz in die Bande beim Oberliga-Spiel in Garmisch Anfang Februrar wird der gebürtige Stuttgarter mit einer Querschnittslähmung leben müssen. Querschnittsgelähmter Eishockeyspieler Thomas Holzmann kämpfte sich zurück ins Leben
Wie Glemser zuletzt, lag vor gut 15 Jahren auch Thomas Holzmann mehrere Tage im künstlichen Koma, musste beatmet werden. "Ich habe mich dann nach und nach ins Leben zurückgekämpft." Natürlich sei all das ein Prozess gewesen, den man Schritt für Schritt habe annehmen müssen. Seine Freunde hätten ihn "rausgezogen" aus der schweren Zeit, in der viel auf ihn "eingeprasselt" sei.
Eine Zeit mit vielen Aufs und Abs. Fortschritte gab es – ebenso Rückschritte, etwa Lungenentzündungen, die den Körper zusätzlich schwächten. Nach dem Unfall lag Holzmann rund ein halbes Jahr im Krankenhaus. Seine Freunde waren es später, die ihn auf "Festla", wie er im Dialekt sagt, mitgeschliffen hätten, obwohl er der Meinung war, für die Gruppe vielleicht nur eine Belastung zu sein. Man sei eben einfach bei vielen Dingen auf Hilfe angewiesen.
Holzmann sitzt im Rollstuhl, kann immerhin seinen rechten Arm bewegen und somit etwa am PC arbeiten oder ein Handy bedienen. "Von meiner Rumpfmuskulatur ist aber nichts mehr da", sagt er. Fortschritte habe er dennoch gemacht. Riesige sogar, wenn man die Entwicklung von Tag eins ansehen würde. Im Umgang mit dem Rollstuhl "kriege man eine Geschicklichkeit raus", erzählt der 43-Jährige, der es sich nicht nehmen lässt, inzwischen regelmäßig auf Fußballplätzen der Region oder Eisstadien vorbeizuschauen. Die Liebe zum Kufensport, das Interesse etwa am ESV Kaufbeuren aus der DEL2, sie ist nicht erloschen. Thomas Holzmann spricht Mike Glemser Mut zu: "Mir geht es heute super"
In Füssen könne er im Alltag "relativ viel" selbst machen, erzählt er und meint etwa, dass er Einkäufe selbst erledige. Seit fünf oder sechs Jahren hilft er zudem zwei Mal wöchentlich in der örtlichen Grundschule bei der Mittagsbetreuung und geht somit wieder einer Beschäftigung nach. "Mir geht es heute super, mein Leben ist genauso lebenswert wie vorher“, sagt er.
Ein Satz, der viel Wert ist. Es sind Worte, die vielleicht auch Mike Glemser und seinem Umfeld Hoffnung geben. "Ich weiß aber genau, welchen Weg er jetzt vor sich hat", sagt Holzmann, für den es in den vergangenen Jahren von Allgäuer Eishockeyvereinen immer wieder Spendenaktionen gab.
Auch für Mike Glemser läuft eine solche Spendenaktion unter dem Titel "97bestrong" und binnen 24 Stunden ist bereits eine sechsstellige Summe zusammengekommen. Jetzt "Stockcheck" - den Eishockey-Podcast abonnieren und keine Folge verpassen Stockcheck auf Spotify Stockcheck auf Apple Podcasts (früher iTunes) Stockcheck auf Google Podcasts Stockcheck auf Deezer Stockcheck auf Amazon Music Stockcheck für den Podcatcher Stockcheck abonnieren: Was bringt mir das?
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